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Bewässerungsanlage

Wer in Berlin einen Garten hat, kennt das Spiel: Im April wochenlanger Regen, dann kommt der Juli und es hat drei Wochen keinen Tropfen gegeben. Die letzten Sommer haben das klar gezeigt – und die Pflanzen zahlen den Preis dafür. Verbrannte Rasenkanten, hängende Stauden, Rosen mit braunen Blatträndern. Das alles lässt sich verhindern.
Eine automatische Bewässerungsanlage ist für viele noch immer ein Luxus, den man nicht braucht. Das stimmt eigentlich nicht mehr. Die Anlagen sind günstiger geworden, die Installation geht schneller als gedacht, und was man an Zeit und Wasser spart, macht die Investition über die Jahre mehr als wett.
Das Problem mit dem täglichen Gießen
Wer schafft es wirklich, jeden Morgen zuverlässig alle Beete zu wässern? Und zum richtigen Zeitpunkt? Der beste Moment ist früh morgens – die Erde ist durch den Tau noch aufnahmefähiger, und die Sonne hat noch keine Zeit gehabt, das Wasser sofort wieder zu verdunsten. Wer abends gießt, riskiert, dass die Blätter feucht in die Nacht gehen und Pilzkrankheiten begünstigt werden.
In der Praxis gießen die meisten dann, wenn sie Zeit haben. Manchmal nach der Arbeit, manchmal gar nicht – weil man müde ist oder es schlicht vergessen hat. Das merken die Pflanzen.

Was eine Anlage wirklich leistet
Eine gut geplante Bewässerungsanlage läuft morgens um 6 Uhr, gibt jedem Bereich genau die Wassermenge, die er braucht, und hört wieder auf. Rollrasen braucht andere Mengen als Hochbeete. Ein sonniges Beet am Südrand braucht mehr als eine schattige Ecke unterm Baum. Das berücksichtigt eine professionell geplante Anlage – weshalb eine Vor-Ort-Beratung mehr Sinn macht als ein Baumarkt-Bausatz.
Wir arbeiten mit bewährten Systemen von Rainbird, Hunter und Gardena. Unterirdische Tropfbewässerung für Beete, Versenkregner für Rasenflächen, steuerbar per Zeitschaltuhr oder App. Und wer den Garten über den Winter schließt: Ein integrierter Frostschutz lässt sich problemlos mitplanen.

Weniger Wasser, nicht mehr
Ein Argument, das wir häufig hören: „Mit einer Automatik verbrauche ich doch viel mehr Wasser.” Das Gegenteil ist der Fall. Wer per Hand gießt, gießt meistens entweder zu viel auf einmal oder zu selten. Eine Anlage gibt gezielt die richtige Menge – kein Überschwemmen, kein Austrocknen. Besonders bei Tropfbewässerung liegt der Verbrauch oft deutlich unter dem beim Gießen mit dem Schlauch. Für Berliner Verhältnisse mit sandigen Böden, die Wasser schlecht halten, macht das einen echten Unterschied.
Ablauf bei uns
Wir kommen zur Besichtigung, schauen uns Bodenbeschaffenheit, Wasserdruck, Flächengröße und Pflanzenbewuchs an und entwickeln daraus ein Konzept. Die Verlegung der Leitungen ist in der Regel in einem Tag erledigt. Wer Fragen zur eigenen Situation hat: einfach melden, das erste Gespräch und das Angebot sind kostenlos.
Was kostet eine Bewässerungsanlage in Berlin?
Die Kosten hängen von der Grundstücksgröße, der Anzahl der Bewässerungszonen und dem gewählten System ab. Grobe Orientierung: Kleine Anlage (bis 80 m², 2–3 Zonen) ab 1.200 Euro, mittlere Anlage (80–200 m², 4–6 Zonen) ab 2.500 Euro, große Anlage (200–500 m², 6–12 Zonen) ab 5.000 Euro. Alle Preise verstehen sich als Richtwerte inkl. Material und Einbau. Den genauen Preis ermitteln wir nach einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Bewässerungsanlage auch im Berliner Umland und Brandenburg
Brandenburg hat es noch nötiger als Berlin: Die Sandböden östlich von Berlin (Strausberg, Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf, Neuenhagen) trocknen im Sommer extrem schnell aus. Wir installieren Bewässerungsanlagen auch dort – für Rasen, Beete und Gemüsegärten. Anfragen aus dem Umland: 0159 0616 65 99.
Leistungsverzeichnisse zum Download
Alle Leistungen dieses Bereichs im Überblick: Position für Position, als PDF. Die Dokumente dienen als Grundlage für Ihr individuelles Angebot; die Preise ermitteln wir nach einer kostenlosen Besichtigung vor Ort:
LV Gartenbewässerung
Bewässerungsplanung nach Flächen und Pflanzzonen, PE-Rohrleitungen, Versenkregner und Tropfbewässerung, Steuergerät, Magnetventile und Regensensor.